Weltweiter Anstieg bei den Studiengebühren verzeichnet
22.März 2012 Autor: Pamela
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Dieses Lob scheint einen faden Beigeschmack auf der Zunge zu hinterlassen: Deutschland wird für die Erhöhung des Bafögs im Jahr 2010 gelobt und das von einer amerikanischen, besser gesagt einer kanadischen Studie, der “Higher Education Strategy Associates”. Hierzulande hört man von den Studierenden dagegen immer nur ein leises Murren, wenn sie auf die Studienbedingungen im Lande angesprochen werden. Doch darum geht es nicht. Es geht um eine Voraussetzung, um das, was die Welt regiert: das Geld. Denn auf dem gesamten Planeten erhöhen sich die Studiengebühren. Oftmals können sich nur noch Jugendliche aus gutem Hause ein Studium leisten.
Im letzten Jahr gingen Zehntausende Studenten in vielen Ländern auf die Straße: in den USA, in Kanada und nicht zuletzt in Großbritanien. In allen Ländern erhöhte man die Voraussetzungen für ein Studium: Damit sind die Gebühren gemeint, die scheinbar teilweise die einzige Vorraussetzung sind und das setzt ein gut-gefülltes Konto voraus. Doch nicht nur die anglo-amerikanischen Länder erhöhten die Gebühren. Auch Brasilien, Chile, Südafrika, Japan, Italien, Südkorea und die Niederlande mussten ihre Etats für den Universitätssektor herunterschrauben. In vielen Länder haben sich dadurch eben die Studiengebühren erhöht. Die Folgen dieser extremen Erhöhung der Preise für Bildung wird man in diesen Ländern erst in ein paar Jahren sehen. Denn dadurch, dass es auch weniger Stipendien gibt, können eben nur noch die Reichen an die Unis gehen. Das hätte ein Wegfall der Mittelschicht zur Folge. Und diese ist bekanntermaßen eigentlich immer der größte Motor eines Landes.
In den meisten EU-Ländern, wie auch in Deutschland, verfolgt man allerdings die Auffassung, dass die Lehre verbessert werden soll, weil der internationale Wettberwerb zulege. Neben Deutschland wurden auch Schweden und Frankreich für seine Subvention in der Bildung gelobt. Immerhin ein Lichblick im internationalen Kampf junger Menschen um Bildung.
Die betriebliche Wiedereingliederung
16.März 2012 Autor: Pamela© granata68 - Fotolia.com
Nicht selten passiert es Arbeitgebern, dass einer ihrer Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum, meist krankheitsbedingt, ausfällt. Wenn dieser Ausfall mehr als 6 Wochen beträgt, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine Wiedereingliederung zu starten. Dabei geht es darum, den Ausgefallenen wieder langsam an seinen Job heranzuführen, daran zu gewöhnen wieder zu arbeiten und auch eventuelle Änderungen oder neue Regelungen zu verinnerlichen.
So kann bzw. darf kein Arbeitgeber erwarten, dass jemand der 6 Wochen krankheitsbedingt gefehlt hat, sofort wieder ohne Fehler in seinen Beruf einsteigen kann. Der größte Fehler, den die meisten dabei nämlich machen, ist die Fehlzeit einfach nur ignorieren und so tun, als wenn nie etwas gewesen sei. Dies führt dazu, dass der Chef eine 100 prozentige Leistung erwartet, die jedoch gar nicht erbracht werden kann. Daher ist es wichtig, sich mit dem Chef auseinanderzusetzen, wenn er nicht von alleine auf einen zukommt. Denn Fakt ist, dass einem eine solche Maßnahme zusteht. Viel mehr noch ist der Arbeitgeber sogar verpflichtet, diese Maßnahme an den Betriebsrat weiterzuleiten. Zum einen, damit dieser die Wiedereingliederung überprüft und im Optimalfall sich sogar mit dem Arbeitgeber zusammensetzt und ein gemeinsames und individuelles Konzept erarbeitet.
Gerade der Schritt mit der in Kenntnissetzung des Betriebsrates erfolgt häufig nicht, doch kann zu großen rechtlichen Problemen führen, wie gerade ein Fall vor dem Bundesarbeitsgericht zeigt. Dort musste dem Betriebsrat in jedem Quartal eine Liste vorgelegt werden, mit den Personen die länger als 6 Wochen fehlten. Jedoch waren die Namen dort alle anonymisiert, was der Arbeitgeber mit Datenschutz begründete. Jedoch wurde entschieden, dass der Betriebsrat seinem überwachungsrecht nur richtig nachkommen könne, wenn er sich tatsächlich mit den entsprechenden Personen auseinandersetzen könne.
Private Arbeitsvermittlung hilfreich?
21.Februar 2012 Autor: Doris
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Die Agentur für Arbeit genießt im Volksmund bekanntlich nicht den besten Ruf. Ihr wird angelastet zu bürokratisch, wenig kompetent und vor allem intransparent zu arbeiten. Alternative für diesen Kampf gegen Windmühlen könnte in manchen Fällen die sogennante private Arbeitsvermittlungen sein.
Diese Unternehmen haben sich durch die immer weiter steigende Arbeitslosigkeit etabliert und warten meist mit höheren Vermittlungsquoten als die ofziellen Ämter auf. Die Überlastung des Hartz-IV Systems, der enorme bürokratische Aufwand, sowie die Stigmatisierung, die mit der Registrierung in einem deratigen System einhergeht, beschert dieser Art von Unternehmen eine immer größer werdende Kundschaft.
Für Arbeitssuchende, die sich auf die Bemühungen der Ämter nicht verlassen wollen, kann eine solche Vermittlung durchaus perspektivisch sinnvoll sein. Man sollte sich vor Augen halten, dass diese Unternehmen aufgrund ihres marktwirtschaftlichen Charakters erfolgsorientierter als eine staatliche Einrichtung sind. Der Vermittler ist auf die erfolgreiche Eingliederung des Suchenden in die Arbeitswelt angewiesen, woraus man durchaus einen Rückschluss auf seine Arbeitsmotivation schließen kann.
Oftmals werden gewillte Arbeitssuchende auch vom Amt an die privaten Vermittlungen überstellt. Man teilt sich so die Arbeit. Der Gang zu einer solchen Vermittlung vermittelt darüber hinaus auch ein aktiveres Gefühl. Statt sich passiv in Wartezimmern der Ämter herumzudrücken, nimmt der Arbeitslose das Heft selbst in die Hand und steigert damit auch sein oftmals leidendes Selbstwertgefühl.
Eigeninitative ist ein wichtiges Mittel im Kampf gegen den Teufeskreislauf der Frustration. Denn dieser breitet sich gerade bei Langzeitarbeitslosen schnell aus und führt nicht selten zu schwerwiegenden psychischen Problemen. Die Zahl depressiver Erkrankungen ist besonders unter Arbeitslosen erschreckend hoch.
Kritik am Deutschlandstipendium
16.Februar 2012 Autor: Leonie
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Das Stipendiungsprogramm des Bundes, das sogenannte Deutschlandstipendium, soll hoffnungsvollen Leistungsträger der Gesellschaft die Möglichkeit bieten ohne finanzielle Sorgen zum schnellstmöglichen Studienabschluss zu kommen.
Um in das Programm aufgenommen zu werden, bedarf es eines langwierigen Bewerbungsprozederes. Der Bewerber muss deutlich machen, warum gerade er als Hoffnungsträger des deutschen Volkes gelten soll. Da sich Leistung bekanntlich nur anhand der allerbesten Noten ableiten lässt, liegt hier auch der Schwerpunkt der bundesdeutschen Werteskala. Dabei sollte bei Einführung des Programms doch alles anders gemacht werden.
Neben den Noten sollten, wenn es nach der damaligen Bundesministerin Anette Schavan (CDU) ging, auch außeruniversitäres, soziales Engagement zählen. Dieses Engagement lässt sich in der Praxis allerdings nur schwer mit den geforderten Bestnoten vereinbaren. Um den Stoff eines Bachelors in Regelstudienzeit und mit guten Erbgebnissen durchzukauen, bedarf es Disziplin und Fokus. Wer sich da nebenher für das Leid Afrikas, für Straßenkinder in Bolivien, oder Kleber-schnüffelnde Vorstadtkids engagiert, dem bleibt keine Zeit, um im harten Kampf und mit Bestnoten bestehen zu können.
Dem Büffelmonster, dem fokussierten Streber, der nicht über ein Fitzelchen Sozialkompetenz verfügt (wie soll er auch, denn er muss ja lernen, den ganzen Tag, die ganze Nacht und Bitteschön auch am Wochenende), werden die 300 Euro zusätzlich im Monat somit eher zugeschlagen, als dem beflissenen Aktivist.
Schuld an dieser Misere ist neben den bedenklichen sozialdarwinistischen Tendenzen des deutschen Bildungssystems auch die Unterbesetzung im universitären Bürokratenapparat. Denn wer will hier schon die jährlich tausend Seiten an Motivationsschreiben und herausragenden Lebensläufen lesen, wenn man doch mit einem Blick aufs Zeugnis deutlich schneller zu einer Entscheidungsfindung kommt?
Passende Nebenjobs für Studenten
13.Januar 2012 Autor: Pamela
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Drei von fünf Studenten in Deutschland jobben neben ihrer Ausbildung. Hier die beliebtesten Nebenjobs im Überblick. Und als Warnung sei vorausgeschickt, dass wohl jeder Job für Studenten seine Stärken und Schwächen hat.
Kellner oder Barkeeper ist wohl der Standart-Nebenjob überhaupt. Gefragt sind hier Konzentration, Offenheit und Geschick. Vorteil: Fast immer werden Bedienungen irgendwo gesucht. Je nach Betrieb kann durch das Trinkgeld viel Stundenlohn eingestrichen werden – wenn es aber leer bleibt, muss man sich auch mit einem meist mässigen Stundenlohn zufriedengeben. Auch die Arbeitszeiten können meist angenehm flexibel ausgewählt werden.
Auch Jobs hinter dem Steuer erfreuen sich unter Studenten großer Beliebtheit: Nur wenige haben dabei natürlich das Glück, für knapp zehn Euro die Stunde beim BMW-Flottenservice Promis mit einer hübschen Limousine durch die Gegend kutschieren zu dürfen. Meist landet man beim Pizza-Bestelldienst oder bei Kurierdiensten: Durch das Trinkgeld können auch hier ganz hinnehmbare Stundenlöhne erzielt werden. Taxi-Fahren hingegen eignet sich weniger für einen Studenten: Meist müssen dabei nämlich viele Schichten pro Woche gefahren werden.
Wo andere Urlaub machen, schuften meist auch immer ein paar Studenten: Als Ferien-Animateur oder Reiseleiter. Vorteil: Innerhalb von wenigen Wochen kann man viel Geld verdienen. Ein Wochenende in Paris als Reiseführer einer Bustour bringt locker mehr als 300 Euro ein. Wer sich einmal bei einem Unternehmen bewährt hat, wird höchstwahrscheinlich immer wieder gerne eingesetzt. Großer Vorteil: Über die Semesterferien kann hier locker so viel Geld verdient werden, das es für ein sparsames Studentenleben während des Semesters reichen sollte.
Auch Jobs auf Messen als Hostess oder Security werden oft an Studenten vergeben: Meist sind dabei aber Frauen mit einer perfekten Figur im Vorteil. Studenlöhne von mehr als zehn Euro sind keine Seltenheit. Dafür heißt es dann aber auch: Studenlang strammstehen und lächeln.
Deutschlandstipendium auf der Kippe
2.Januar 2012 Autor: PamelaUni © Gina Sanders - Fotolia.com
Das ist ein Armutszeugnis für das deutsche Bildungssystem, das ja ohnehin seit Jahrzehnten in der Kritik steht: Die Hälfte des neu eingerichteten Deutschlandstipendiums verfällt, weil die Universitäten in Deutschland zu wenige Spender geworben haben. Damit gehen sieben Millionen Euro verloren, die der deutschen Bildungslandschaft sicherlich nicht geschadet hätten.
Bis zum 1. November 2011 gab es erst gut 5.000 Studierende, die mit Mitteln des Deutschlandstipendiats unterstützt wurden – angepeilt waren aber knapp doppelt so viele, was einem Anteil von knapp einem halben Prozent aller Studenten entsprechen würde. Das Deutschlandstipendium setzt sich aus staatlichen Mitteln und privaten Fördergeldern zusammen, die die Hochschulen selbst aufstellen müssen. Der Staat übernimmt unterm Strich zwei Drittel der Fördergelder, weil die beteiligten Unternehmen die Kosten von der Steuer absetzen können.
Das einzige Bundesland, das den angepeilten Wert erreicht hat, ist das Saarland. Alle anderen Länder haben es knapp bis hin zu meilenweit verpasst. In Berlin etwa, wo im letzten Wintersemester knapp 140.000 Studierende eingeschrieben waren, kommt man gerade mal auf 165 Deutschlandstipendien – angepeilt waren 637. In Hamburg sind anstatt 328 Stipendien gerade mal 16 erreicht. Besser sieht es schon in Niedersachsen an, das mit 526 Stipendien nur knapp sein Ziel von 647 geförderten Studierenden verpasste. Auch Bremen verfehlt nur knapp die Vorgaben der Bundesministerin Annette Schavan von der CDU, das Bundesland im Norden kommt auf 123 Stipendien, 140 waren geplant.
Auch Thüringen und Brandenburg haben noch einiges an Überzeugungsarbeit in Wirtschaft und bei privaten Förderern zu leisten. Doch selbst in den beiden wirtschaftsstärksten Ländern Deutschlands, Bayern und Baden-Württemberg, ist man noch weit vom Ziel entfernt: Baden-Württemberg brachte nur 715 anstatt 1.231 Stipendien zu Stande, in Bayern fördert man knapp 800 Studierende statt den gewünschten 1.200.
Weniger Geld dennoch beliebt die Frührente
26.Dezember 2011 Autor: PamelaRentner flashpics - Fotolia.com
Immer mehr Berufstätige in Deutschland entscheiden sich dafür, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen und und nehmen dafür sogar kleinere Altersbezüge in Kauf. Letztes Jahr hat bereits fast jeder zweite diesen Entschluss getroffen. 320.000 haben also Abschläge in Kauf genommen, weil sie nicht bis zum 65. Lebensjahr, der Regelaltersgrenze, arbeiteten. Aus Statistiken der Deutschen Rentenversicherung geht hervor, dass die Rente bei diesen Frührentnern um monatlich 113 Euro geringer ausgefallen ist. Fünf Jahre vorher waren es nur noch 41,2 Prozent, 2000 nur 14,5 Prozent, die in die Frührente gegangen sind.
Gewerkschaften wie Sozialverbände haben die Befürchtung, dass diese Tendenz mit der Einführung der Rente mit 67 vom neuen Jahr an noch weiter zunehmen wird. Dabei hat auch die Höhe der Abschläge im vorigen Jahrzehnt kräftig um knapp 80 Euro auf den aktuellen Wert von 113 Euro zugelegt. Die Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Deutschland Ulrike Mascher fürchtet sogar, dass sich mit der langsamen Erhöhung der Renteneintrittsalters auf 67 Jahre die Situation weiter verschärfen könnte. Gegenüber der Medien hat sie gesagt, dass die Gefahr von Altersarmut in Deutschland weiter wachsen wird.
Laut Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), handelt es sich bei der Rente mit 67 um ein reines Rentenkürzungsprogramm, so lange die Beschäftigten kaum eine Chance haben, bis 65 zu arbeiten. Sie fordert zudem, dass Arbeitgeber, die nicht in die Gesundheit ihrer Beschäftigten investieren, an den finanziellen Folgen der Frühverrentung beteiligt werden sollen.
Nach den Statistiken der Rentenversicherung ist die Entwicklung bei den Ruheständlern, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen, noch dramatischer: In dieser Gruppe ist der Anteil der Neurentner, denen Geld abgezogen wird, von 39,7 Prozent im Jahr 2001 auf 96,3 Prozent 2010 angestiegen. Das bedeutet, dass letztes Jahr fast jeder der fast 183.000 neu hinzugekommenen Erwerbsminderungs-Rentner Einbußen beim gesetzlichen Ruhegeld verkraften musste. Durchschnittlich erhalten solche Ruheständler 695 Euro im Monat. Die Neu-Rentner unter ihnen bekommen ihr erstes Ruhegeld im durchschnittlichen Alter von 50 Jahren.
Studentisches Projekt für Patienten
15.Dezember 2011 Autor: PamelaDiagnose © JohnKwan - Fotolia.com
Eigentlich ist die Kommunikation mit den Patienten heutzutage ein wichtiger Bestandteil des Medizinstudiums. Doch im Alltag bleibt sie sehr häufig auf der Strecke.
Gründe dafür gibt es viele – oft stehen die Ärzte unter Zeitdruck oder sind dermaßen übermüdet, dass sie kaum Zeit und Geduld haben, auf Befunde einzugehen. Auch wenn sie sich Mühe gegeben haben und die schwer verständlichen Befunde und ihre Tragweite in normales Deutsch übersetzt haben, kann es passieren, dass sich die Patienten gar nicht trauen, bestimmte Sachen noch einmal zu hinterfragen. Oft fühlen sie sich auch so erschlagen von den vielen Informationen, dass sie das Meiste schon vergessen haben bevor sie nach Hause gekommen sind. Und wer eine bestimmte Diagnose oder die anstehende Behandlung nicht richtig verstanden hat, ist oftmals sehr verunsichert und hat mit unbegründeten Ängsten zu kämpfen. Teilweise können die Ängste sogar schlimmer als die eigentliche Diagnose sein.
Für all diejenigen, die dieses Problem bereits kennen, haben Studenten durch ein einzigartiges Projekt nun Abhilfe geschaffen. Drei junge Menschen haben im Januar dieses Jahr die Internetplattform washabich.de ins Leben gerufen. Hier können Patienten Befunde einreichen, die sie nicht verstehen. Alles ist kostenlos und selbstverständlich anonym. Innerhalb weniger Tagen werden die Befunden durch Medizinstudenten in verständliches Deutsch übersetzt. An dieser Übersetzungsarbeit gibt es ein großes Interesse – sowohl seitens vieler Patienten als auch von Medizinstudenten und Psychologen, die sich hier ehrenamtlich engagieren.
Die mittlerweile 300 Medizinstudenten werden in ihrer Arbeit durch 50 Ärzte und zwei Psychologen unterstützt. Es können sich Human- oder Zahnmedizinstudenten engagieren, die mindestens im achten Fachsemester sind. Am Anfang bekommen alle ehrenamtlichen Helfer Leitlinien, ein Tutorial und einen Supervisor an die Seite gestellt, der sie schult. Pro Woche werden rund 150 Befunde übersetzt. Aus einem großen Fundus von eingerichten Diagnosen können die Studenten die passenden Befunde alleine aussuchen – je nach Fachgebiet und Interessen.
Auf diese Weise helfen sie nicht nur Patienten, sondern profitieren auch selbst von ihrer Arbeit. Dass sie sich mit verschiedensten Befunden auseinandersetzen und zusätzlich in Fachbüchern nachschlagen, hilft ihnen bei Prüfungen. Auch lernen sie, wie sie mit Patienten sprechen müssen, damit diese sie auch verstehen. Das bedeutet: nicht nur den Patienten, die ihre Befunde online eingereicht haben, ist geholfen, sondern auch den Patienten in den Kliniken.
Leiharbeiter: Hin und Her im Alltag
25.November 2011 Autor: Pamela
MedienGuerilla
Ein Arbeitsmarkt der derzeit in Deutschland boomt ist der der Zeitarbeitsunternehmen. Diese beschäftigen Menschen mit gewissen Qualifikationen und bieten diese für Firmen als Ersatz an. So kommen vor allem Firmen auf sie zu die entweder für eine paar Monate eine weitere Kraft benötigen oder aber nur für eine Woche den krankheitsbedingten Ausfall eines Kollegen ersetzen möchten. Dabei werden die Leiharbeiter wie Ware und nicht wie Menschen behandelt. Das bedeutet, dass man vom Kunden (der Firma in der man dann zeitweise arbeitet) beim Zeitarbeitsunternehmen bestellt wird und genauso schnell auch wieder abbestellt werden kann, in etwa so wie in Zeitungsabo.
Für viele Menschen die in der Zeitarbeit tätig sind ist dies ein nicht gerade leichtes Leben. So besteht immer das Problem auf dem Präsentierteller zu sitzen und sich immer wieder behaupten zu müssen. Wenn man dann in einer neuen Firma ankommt und sich nach zwei Wochen vielleicht doch einigermaßen ins Arbeitsleben integriert hat und auch zu den Kollegen einen Zugang gefunden hat ist die Beschäftigung meist auch schon wieder vorbei und eine neue Stelle wartet wo dann das einarbeiten und sich behaupten von vorn beginnt.
Risiken birgt dieses System vor allem bei einfachen Jobs wie Möbel tragen oder Kisten schleppen. Wenn ein Leiharbeiter ständig zwischen solchen Aufträgen und Betrieben wechselt fehlt ihm die Identitätsfindung mit der geleisteten Arbeit und somit auch mit seinem Alltag. Dies kann schnell zum Burnout führen und die Personen an sich selbst zweifeln lassen.
Jedoch kann das Berufsfeld der Zeitarbeiter gerade für höher qualifizierte attraktiv sein. So ist für gut ausgebildete IT-Techniker oder Ingenieure nicht etwa das Arbeitsumfeld, sondern die Arbeit selbst der Identitätsfaktor. So genießen sie sogar den ständigen Wechsel, da sie immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und auch neue Formen kennenlernen.
Informationen zum Fernstudium
1.November 2011 Autor: PamelaIst ihnen ihr Wohnzimmer lieber als ein überfüllter Hörsaal? Möchten sie lieber in ihrem Köpfchen mit sich selbst als mit anderen Kommilitonen in einem Seminar diskutieren? Oder aber sind sie beruflich oder privat schon so stark eingebunden, dass der tägliche Gang in die Uni nicht in Frage kommt? Dann müssen sie trotzdem nicht auf ein Studium verzichten: Ein Fernstudium ist in einem solchen Fall genau das Richtige für sie!
Denn im Gegensatz zum normalen Studium, das auch Präsenzstudium genannt wird, findet der Großteil eines Fernstudiums abseits des Campus statt. Sie bekommen per Post aufbereitete Unterlagen und Lesestoff oder aber es gibt passende multimediale Inhalte im Internet. Nur zeitweise müssen sie Präsenzveranstaltungen besuchen, Klausuren können sie natürlich auch nicht im eigenen Wohnzimmer schreiben. Doch die Gänge zur Uni lassen sich bei einem Fernstudium an einer Hand abzählen. Am Ende haben sie genau den selben akademischen Grad wie ein Präsenzstudierender: Bachelor, Master und Diplom lassen sich alle mit einem Fernstudium erwerben.
In Deutschland gibt es drei Arten von Fernstudiengängen: Das Vollfernstudium wird komplett in den eigenen vier Wänden absolviert, beim Teilzeitfernstudium müssen sie nur für Prüfungen an eine Hochschule und beim Fernstudium mit Präsenzphasen müssen darüber hinaus auch regelmäßig Pflichtveranstaltungen an einer Uni besucht werden. Diese finden jedoch meist gebündelt im Block oder nur an Wochenenden statt, so dass sie auch von Berufstätigen und Eltern besucht werden können.
Die einzige staatliche und ausschließliche Fernuniversität ist die ziemlich bekannte Fernuni Hagen, kurz IWW. Darüber hinaus gibt es in Deutschland viele private Anbieter wie etwa die Fernakademie für Erwachsenenbuldung, die Hamburger Akademie für Fernstudien oder die Studiengemeinschaft Darmstadt.