© Gina Sanders - Fotolia.com

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Der Arbeitsmarkt hat sich extrem verändert. Es kommt kaum mehr vor, dass jemand – so wie früher üblich – sein Leben lang in dem gleichen Beruf arbeitet. Schon gar nicht ist heute mit längerfristigen Anstellungen in ein und demselben Betrieb zu rechnen. Daher muss man selbst natürlich auch extrem flexibel sein. Das fängt schon beim Arbeitsort an. Wer auf keinen Fall zum Pendler werden will, der hat schlechte Chancen auf dem heutigen Arbeitsmarkt. Und auch das Berufsbild verändert sich immer mehr. Technik spielt in sämtlichen Arbeitsfeldern eine immer größere Rolle – sei es der Ersatz von menschlichen Arbeitern durch Maschinen in einem Eisenwerk oder die elektronische Verarbeitung von Datensätzen in einer Anwaltskanzlei. Es gilt, immer „up to date“ zu bleiben, also zu wissen, was es Neues gibt. Zudem muss man sich mit der neuesten Technik vertraut machen, um mit ihr umgehen zu können.

Dafür sind umfassende Weiterbildungen nötig. Wenn man bereits eine Weile in einem Betrieb angestellt ist, so kann man den Chef höflich um eine Unterstützung in diesem Vorhaben bitten. Der Vorgesetzte sollte es schätzen, wenn sich seine Mitarbeiter aus freien Stücken weiterentwickeln wollen, da es seinem Betrieb zugute kommt. Oftmals finanziert die Firma die Weiterbildung. Manche Betriebe engagieren auch einen Berater, der ihre Mitarbeiter in der neusten Technik schult. Zumindest eine Lohnfortzahlung während der Weiterbildung sollte zumindest genehmigt werden.

Doch nicht nur wer bereits im Berufsleben steckt sollte sich fortbilden. Gerade Menschen, die über einen längeren Zeitraum hinweg arbeitssuchend sind, können sich mithilfe von Weiterbildungen bessere „Marktchancen“ verschaffen. Es gibt von den Jobcentern angebotene Kurse, zum Beispiel zum Thema „Kommunikation“ oder „IT“, die vom Staat finanziert werden. So etwas macht sich im Lebenslauf sehr gut und zeigt, dass man die Zeit der Arbeitslosigkeit sinnvoll genutzt hat.